Report

Report: "...und wie siehts im nächsten Jahr aus?"
Genau diese Frage stellen sich nach dem diesjährigen Einbruch in der E-Conomy viele Manager. Aber auch für engagierte Klein-Webmaster mit ihren zum Teil sehr guten Websites stellt sich immer wieder die Frage, was ihnen ihr Hobby wert ist.

Himmlische Zeiten

Vor 3 Jahren gab es horrende Verdienste mit Werbebannern - auch bei privaten Betreibern - zu verzeichnen. Vor 2 Jahren konnte man mit einer guten Privatseite noch eine Menge Geld verdienen. Letztes Jahr noch ließ sich die ein oder andere Mark verdienen. Dieses Jahr deckten meine Einnahmen so eben noch die Ausgaben für Promotion (ohne die ja kaum noch jemand eine Internetseite besucht), Webspeicherplatz und die Domains. Verdient habe ich keinen Euro; einen Arbeitslohn hätte ich mir angesichts leerer Kassen nicht geben können. Unter diesen Gesichtspunkten stellt sich dann schon die Frage, wie es im nächsten Jahr aussieht?! Sterben weitere Großprojekte im Internet? Gehen weitere Anbieter pleite? Wer überlebt und vor allem interessiert, wie viel Geld, Zeit und Geduld man in sein Privatprojekt stecken müssen wird, ohne unter dem anhaltenden Besucherschwund schlussendlich demotiviert aufzuhören. Ein Ende ohne Würdigung, Akzeptanz und letztzlich nur begründet durch die steigenden Kosten. Kosten welche sich ohne jegliche Motivation dann doch schnell zum finalen Armageddon für das eigene Projekt auftürmen. Ohne ein Danke oder ein Wort des Lobes kann kein Privatprojekt mehr am Leben erhalten werden.

Der Weg zur Realität

Dennoch - ich sehe positiv in die Zukunft! Denn mit der Selektion der guten Seiten, damit meine ich die Aktuellen und Verlässlichen, findet auch eine qualitative Aufwertung des Internets statt. Liebhaberei mag gut und schön sein, für den informationssuchenden Surfer, der für jede Online-Minute tief in die Tasche greifen muss, erscheint diese Tendenz allerdings als notwendig und wird auch dazu führen, dass Werbung wieder Geld wert wird. Kamen früher Klicks von überall her, sobald nur ein Banner geschaltet wurde, werden bald nur noch interessierte Besucher auf eine thematisch passende Seite treffen und fortan auch wieder Werbung als nützlich einstufen. Ist es nicht sogar denkbar, dass man lieber sich durch fünf themenverwandte Partnersites klickt, anstatt 120 Millionen Suchergebnisse zu durchforsten?

Ich möchte Euch allen hiermit eins auf den Weg geben: Haltet an der Idee und dem Idealismus der vergangenen Tage fest, aber hinterfragt Alles, nach Sinn, Mehrwert und Effektivität. Ich prophezeie an dieser Stelle einen Fortgang des Internet-Booms, weil der Sinn und der Nutzen unbestreitbar vorhanden sind. Deswegen schließe ich auch mit einem untermauernden Statement aus der "Wirtschaftswoche" zum Thema E-Business und Internet.

"Man hört nicht mehr so viel von den Dot-Coms, weil sie am Arbeiten sind!"


Euer
   Sascha Keuler

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