Interviews - Webmaster im Gespräch!

Interviews - Dr. Schneider von der ersten deutschen Webmaster-Schule
webmasters.de ist Informationsportal und Schulungszentrum zugleich. Wer sein Hobby zum Beruf machen möchte, ist in der ersten lizensierten Online-Schule richtig. Übrigens - wer seine Anlagen vorab prüfen möchte, findet nun auch einen Webmaster-Einstufungstest auf unseren Seiten.

Dr. Schneider - das Interview
Herr Schneider, stellen Sie sich und Ihre Internetseite sowie das Ausbildungsangebot einmal vor

Die webmasters akademie hat sich auf hochwertiges Training rund ums Internet spezialisiert. Kern unseres Angebotes sind Zertifikatskurse zum Webmaster, Webdesigner, Web Developer und Web Administrator mit international anerkanntem Abschluss. Dazu arbeiten wir eng mit dem Webmaster Weltverband WOW (World Organization of Webmasters) zusammen. Der Webmaster-Weltverband WOW erarbeitet internationale Standards für die Ausbildung und Zertifizierung von Internet-Spezialisten und wird dabei von vielen hochrangigen Firmen aus dem IT-Bereich unterstützt, z.B. von Apple, Adobe, Microsoft und Macromedia, um nur ein paar zu nennen.

Ihre Internetseite offeriert ja einige Ausbildungen für Webmaster, an welche Zielgruppe richten sich diese Angebote, an den Hobbywebmaster, Berufseinsteiger oder gar "alte Hasen im IT-Business"?



"Unser Kursmotto: So kurz wie möglich, so lang wie nötig."


Im Prinzip an alle: Die Kurse sind vor allem für Quereinsteiger konzipiert, für Personen also, die derzeit in einem anderen Beruf arbeiten, aber sich gerne beruflich umorientieren möchten. Da unser Kursangebot modular aufgebaut ist, finden aber auch Personen, die bereits als Webmaster oder Webdesigner arbeiten, interessante Fortbildungsmöglichkeiten, z.B. im Bereich der Netzwerk- und Server-Administration oder im Bereich der Web-Programmierung. Bei der Entwicklung des Kursangebotes galt das Motto: So kurz wie möglich, so lange wie nötig. Wir wollen Quereinsteigern, die nicht in den Genuss einer geförderten Umschulung kommen, eine Perspektive geben. Im Gegensatz zu manch anderem Angebot finden unsere Kurse auf hohem Niveau und ausschließlich in kleinen Gruppen von maximal 10 Personen statt.

Welche Vorraussetzungen muss ein guter Webmaster mit sich bringen?

Der Weltverband WOW definiert einen Webmaster als Generalisten, der über Know-how aus den Bereichen Webdesign, Netzwerk- und Servertechnik und Programmierung verfügen soll. Dazu kommt noch Web-Marketing und Projektmanagement. Webmaster leiten idealerweise ein Team aus Designern, Administratoren, Programmierern und Marketing-Leuten. Webmaster sollten also sehr vielseitig interessiert und begabt sein und über Projektmanager-Qualitäten verfügen.

Das WOW-Zertifizierungsprogramm sieht bietet aber auch die Möglichkeit, sich von Anfang in einem der Bereich zu spezialisieren, z.B. als Web Designer, Web Administrator oder Web Developer. Web Designer sollten in erster Linie kreativ sein und ein Gespür für's Grafische besitzen. Administratoren und Programmierer sollten sich für die technischen Aspekte des Internet interessieren und sich von Kommandozeilen-Interfaces und ein wenig Mathematik nicht abschrecken lassen.

Ach ja: Englischkenntnisse sind für alle sehr wichtig!



"Es sollten unbedingt mehr Jugendliche Webseiten gestalten!"


Immer öfter, machen auch schon Jugendliche Furore mit Ihren Seiten. Würden Sie Vielen der sogenannten "Webmaster" raten aus Ihrem Hobby den Beruf zu machen?

Unbedingt! Der Beruf sollte Spaß machen. Es ist schrecklich, einen Beruf zu haben, der einem keine Freude bereitet. Wenn man bedenkt, wie viele Stunden seines Lebens man auf der Arbeit verbringt...



"Jede IT-Krise ist hausgemacht."


Welche Chancen eröffnen sich (ich denke da an die Krise des It-Business) heutzutage noch?

Die Krise ist hausgemacht und wird schnell vorüber gehen. Das Problem ist, dass vor einigen Jahren riesige Beträge an Risikokapital in Unternehmen gepumpt worden sind, die nie eine realistische Chance hatten, jemals Gewinn zu erwirtschaften. Gewinn zu erwirtschaften ist aber für alle Unternehmen auf dem freien Markt ein absolutes Muss. Die Hype, den die Medien verbreitet haben, hat ein Übriges zu der maßlosen Überbewertung vieler Firmen am Neuen Markt beigetragen. Was wir jetzt erleben, ist eine Konsolidierung, aus der die Firmen mit einem funktionierenden Geschäftsmodell gestärkt hervorgehen werden. Der Personalbedarf dieser Firmen kann auch in den nächsten Jahren kaum gedeckt werden. Wichtig ist jedoch, dass man sich fundiertes Know-how aneignet. Personen mit Kenntnissen in Programmierung, Datenbanken, Betriebssysteme (Windows NT/2000, UNIX) oder sehr gute Designer werden auch in Zukunft bei der Jobwahl freie Auswahl haben.

Wie, denken Sie, wird sich das Internet in der Zukunft entwickeln?

Mit Prognosen über die Zukunft sollte man immer äußerst vorsichtig sein. Ich persönlich denke, dass audio-visuelle Elemente wie Streaming-Verfahren eine zunehmende Rolle spielen werden. Internet und Fernsehen werden zusammenwachsen. Die Kommerzialisierung des Internet wird voranschreiten.

Welche 3 Dinge würden Sie, kurz gefasst, einem Anfänger in Sachen Webdesign und -programmierung mit auf den Weg geben (insbesondere für Hobby'ler)?

1. Know-How schrittweise erweitern, z.B. über Fachzeitschriften und Bücher.
2. Vor dem Publizieren: Testen, Testen, Testen
3. Spaß an der Sache haben

Werden wir in Zukunft noch erfolgreiche Dot-Com-Neugründungen erleben?

Ja, Voraussetzung ist aber ein schlüssiger Geschäftsplan, nach dem das Unternehmen bereits kurzfristig Gewinne erzielen kann. Viele Unternehmen der "Old Economy" haben auch klein angefangen und sind dann gesund gewachsen. Ich denke, die New Economy kann von der Old Economy viel lernen.

Wann werden Dot-Com's wie Amazon erstmalig so profitabel, wie gängige Ladenketten es bereits sind?

Fragen Sie dazu lieber Jeff Bezos...
Anm.: Jeff Bezos ist/war zur Zeit des Interviews Chef des ersten Internetunternehmens mit schwarzen Zahlen

Wie schätzten Sie die Möglichkeiten ein, allein mit einer erfolgreichen Internetseite seinen Unterhalt verdienen zu können?

Im Moment noch gering. So lange die Internet-User nicht bereit sind, Geld für ein hochwertiges Angebot zu zahlen, sieht es mit der Finanzierung eher schlecht aus. Denn: attraktiven Content zu entwickeln, ist sehr teuer. Aber vielleicht fäll ja jemandem mal ein wirklich neues Geschäftsmodell ein ???

Zuletzt eine persönliche Frage. Wie empfanden Sie dieses Interview?

Diese Frage ist die schwierigste, der Rest war einfach.

Herzlichsten Dank, dass Sie sich für das Interview bereiterklärt haben!

You are very welcome!

Das Interview wurde von Herr Dr.Schneider und Sascha Keulerim Juni 2001 geführt!

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